ein halbes Jahr Sony A7r

Dieser Artikel ist wohl schon längst überfällig, aber nun habe ich endlich die Zeit gefunden, ein paar Worte über meine Sony A7r zu verlieren. Mittlerweile besitze ich die Sony seit einem halben Jahr und habe den Kauf bzw. Tausch keineswegs bereut. Nach zehn Jahren Canon DSLR sind gewisse Handgriffe schon vorprogrammiert und ich wundere mich dann doch immer wieder warum die Sony nicht reagiert, aber im großen und ganzen war es definitiv die richtige Entscheidung der DSLR den Rücken zu kehren.

Die Größe der Sony beeindruckt mich immer wieder aufs neuste, so klein und handlich und doch mit so einer tollen Bildqualität, vor einigen Jahren war das noch unvorstellbar. Die Sony mit zwei Objektiven begleitet mich fast täglich auf meine Wegen, Touren, Ausflügen usw. und das richtig tolle dabei ist, dass kaum sich kaum einer denkt, dass sich in meiner Tasche eine Kamera befindet. Insgesamt fällt man mit der Sony absolut nicht auf. Ich kann mich noch gut an die Blicke erinnern wenn man mit einer Vollformatkamera Bilder von einer Kreisjugendmannschaft im Fußball erstellt. Die Sony wird von den Mitmenschen kaum registriert, getreu dem Motto umso größer desto besser muss die Kamera doch sein. Während man mit einer DSLR an gewissen Orten noch vom Sicherheitspersonal weggeschickt wird, wurde ich mit der kleinen Sony bisher gar nicht beachtet geschweige denn weggeschickt. Selbst in der U-Bahnstationen in München (und wer da schon mal Bilder gemacht hat, weiß wovon ich spreche) scheint dies kaum jemanden interessieren, was man da gerade macht.

Obwohl man an die Sony diverse Objektive adaptieren kann, muss ich gestehen, leider noch nicht arg viel ausprobiert zu haben. Aktuell besitze ich ein Canon FD 20-35 L, ein FD 35 2.0, FD 50 1,4 und seit kurzem ein Minolta 135 2.8. An Hand der Objektive könnt ihr euch sicherlich schon denken, dass ich vorwiegend mit dem 20-35 und dem 50mm unterwegs bin. Das reicht mir bisher auch und nur ganz selten habe ich etwas um die 70 bis 100mm vermisst. Durch die eingeschränkte Brennweite lernt man, die Motive anders abzubilden. Man macht sich bereits vor Ort Gedanken zum Bild und versucht dies einzufangen und das finde ich gut, da ich letztendlich nicht mehr eine fülle voller Bilder habe und mich dann nur schwer für eine Aufnahme entscheiden kann.

Mit den Canon Objektiven bin ich auch zufrieden, natürlich hat das ein oder andere Objektiv bei gewissen Brennweiten seine Schwäche, aber mit der Zeit lernt man auch diese kennen und weiß wie man sie umgehen kann. Anfangs hatte ich übrigens einen billigen No-Name China Adapter, den ich mittlerweile gegen ein Novoflex Adapter getauscht habe. Mit dem No-Name Adapter hatte ich leider das Problem, dass ich nicht bis unendlich fokussieren konnte, bei allen Objektiven haben 1-2mm gefehlt, aber mit dem Novoflex System bin ich bestens zufrieden.

Bezüglich der Bildqualität hat die Sony im Vergleich zu meiner alten 5d Mark 2 die Nase vorne. Es ist wirklich der Wahnsinn was sich aus der Kamera alles herausholen lässt. Der Dynamikumfang begeistert mich immer wieder aufs neuste und teilweise sind auch gar keine DRI’s mehr nötig. Das Rauschverhalten ist aller erste Sahne, selbst ISo 6400 ist problemlos machbar. Ich bin tatsächlich richtig begeistert von der kleinen Sony und würde diese garantiert nicht mehr hergeben. Im Anhang habe ich euch zwei Original Aufnahmen angehängt, weitere Aufnahmen in Original Größe können meinem Flickr Account entnommen werden.

sony_Beispiel_01

sony_Beispiel_02

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.