Island Tag 4 – Reykjavik und Umgebung

Für den heutigen Tag habe ich eine kleine Ruhephase eingelegt. Sprich ich habe nur die Hauptstadt und die Gegend um Keflavik erkundet. Ich bin kaum einen Schritt vor die Tür gegangen und wurde vom Wind fast weggeblasen. In Reykjavik gibt es eine Straße die direkt am Wasser entlang führt, diese bin ich entlang gefahren und das Wasser gelang durch den Wind bis hoch auf die Straße. Es ging dann zunächst weiter in den Westen, jedenfalls soweit man mit dem Auto fahren konnte. Dort bin ich dann an einem – mehr oder weniger, Strand gelandet. Das Aussteigen machte mir schon Schwierigkeiten, durch den Wind konnte man die Tür kaum öffnen. Als man dann draußen war, musste man sich die Hände vor das Gesicht halten, es flogen überall kleine Sandkörner herum, als diese auf die Jacke auftrafen, dachte man es regnet.

Die weitere Fahrt führte mich dann in den Süden, Richtung Keflavik und von da aus dann weiter nach Garður. Dort war der Wind dann irgendwie noch schlimmer und ich blieb die ganze Zeit im Auto sitzen, an’s fotografieren war gar nicht zu denken. Aber das machte nichts, es gab auch kaum etwas, was man hätte fotografieren können.

Anschließend ging es wieder zurück ins Appartement. Davor mussten noch einige Dinge eingekauft werden. Der Weg zum Supermarkt war sehr kraftaufwendig, durch die Böen konnte man quasi kaum geradeaus laufen. Die Taschen, die teilweise mit Wasserflaschen gefüllt waren, hingen nicht senkrecht nach unten, sondern teilweise im rechten Winkel. Man hatte sogar echte Schwierigkeiten zu atmen. Stellt euch vor ihr Fahrt mit 100 km/h auf einer Landstraße und haltet den Kopf aus dem Fenster. Genau so hat der Wind heute geblasen, nur dass es keine 100 km/h waren, sondern „nur“ um die 85 km/h. Bei der heutigen Lufttemperatur und dem Wind sind das also Gefühlte -25°C.   Laut Wetterbericht soll der Wind die kommenden Tage anhalten und am Mittwoch dann Spitzenwerte von knapp 100 km/h erreichen. Na da bin ich echt mal gespannt…schade jedoch, dass man so Extrema wie Hitze oder starken Wind fotografisch kaum festhalten kann.

blog_island-9280

…die Wellen peitschen ans Ufer…

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