Mein Jahresrückblick 2012

Nun wird es mal wieder Zeit für den alljährlichen Jahresrückblick. Ich finde Jahresrückblicke sind wirklich eine schöne Sache, denn so kann man das ganze Jahr noch einmal Revue passieren lassen und man erinnert sich plötzlich wieder an längst vergessenes.

Der Jahresbeginn startet mit einer schönen Panorama Aufnahme vom Frankfurter Mainufer. Die diesjährige Ausbeute an Frankfurter Panoramen war leider nicht sehr hoch. Nur an wenigen Tagen war das Wetter brauchbar. Aber es gab dennoch das ein oder andere Bild was in der Galerie geandet ist. Das Bild ist im übrigen das letzte Bild was mit meiner Canon 5d Mark I erstellt wurde.

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Im Februar wagte ich dann den nächsten Schritt und kaufte mir eine Canon 5d Mark II. Ich kaufte sie mir nicht, weil ich mit der Mark I unzufrieden war, nein im Gegenteil, die Kamera ist noch immer eine super Kamera die eine top Bildqualität liefert. Nachdem jedoch die Mark III angekündigt wurde, sah ich dies als Chance eine Mark II zu ergattern. Welches Motiv eignet sich besser, als die Kamera zu testen, genau die Frankfurter Skyline. Diesmal von meinem Lieblingsstandort, der Deutschherrnbrücke. Es entstanden zwei meiner Lieblingspanoramen.

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Leider blieb im Februar nicht mehr all zu viel Zeit um sich mit der Kamera und den ganzen Funktionen vertraut zu machen, auch das Wetter war nicht gerade gut geeignet um fette Beute zu machen. Nichts desto trotz habe ich mich in Sachen Bildbearbeitung etwas weiter gebildet, ein guten Einstieg darin macht das Profibuch Photoshop von Calle Hackenberg, welches ich bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Im März hingegen neigte sich die – ich nenne es mal Saison dem Ende zu. Es bot sich mir nocheinmal die Möglichkeit auf das Dach des Trianon’s zu gehen. Von dort oben hat man eine sehr schöne und nicht alltägliche Aussicht auf die Frankfurter Skyline. Leider steht das Trianon mitten drin im Geschehen, sodass man leider immer nur ein Teil der Skyline abbilden kann.

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Das Ende der Saison war dann schließlich ein kleiner Ausflug zum Frankfurter Westhafen. An den Osterfeiertagen versuchte ich schließlich eine etwas neuere Art der Fotografie: Portraits. Es macht schon auf gewisse Art und Weise Spaß, allerdings bin ich es gewohnt, dass ich mir vor der Aufnahme Zeit lassen kann, da ich viel mit Stativ arbeite, kann ich so den Bildausschnitt gezielt wählen, Blende und Zeit einstellen und teilweise sogar darauf warten, dass die Sonne durch die Wolken hindurchscheint. Bei den Portraits muss man bei Offenblende in der Tat einige Aufnahmen machen und viele Bilder sichten, bis dann das perfekt Scharfe Bild endlich dabei ist. Des Weiteren habe ich intensiver versucht meine Bilder ein wenig „interessanter“ zu bearbeiten, dabei habe ich viel mit verschiedenen Farbtönen, Kontrasten usw. gearbeitet. Eine gute Hilfestellung waren dabei Christopher Wesser’s Presets: Buttercream Vintage sowie Vanillaroid.

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Ab April hatte ich für „ernsthafte“ Fotografie kaum noch Zeit, da ich damit begonnen habe, meine Bachelorarbeit anzufertigen. Da ich jedoch Aufnahmen für meine Bachelorarbeit brauchte, nahm ich logischerweise meine Kamera hin und wieder mit und es sprach sich schnell herum, dass ich Freue an der Fotografie habe (der Satz erinnert mich gerade an die BMW Werbung – Freude am Fahren). Nun denn, schließlich bekam ich einen kleinen Auftrag, ein paar Bilder zu erstellen. Zum einen führte eine Studentengruppe eine Exkursion ins Institut durch und zum anderen führte ich ein paar Portraits durch, deren Bilder schließlich sogar in der örtlichen Zeitung landeten, was bis dato die einzigen Veröffentlichtungen in einer Zeitung sind.

Im Juli war ich erstmal’s seit langen mit der Kamera am Tag in Frankfurt. Es entwickelte sich zu einem interessanten und sehr amüsanten Fotoausflug. Diesmal war ich sogar ohne Stativ unterwegs und habe in der Tat brauchbare Aufnahmen erstellt, Freihand und am Tag. Auch hierbei habe ich versucht durch die Bildbearbeitung ein nicht alltägliches Bild zu erstellen.

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Im August endete schließlich die praktische Phase meiner Bachelorarbeit und Ende August ging es dann in den verdienten Sommerurlaub. Der diesjährige Urlaub führte mich auf eine Insel namens Groß-Britannien. Wenn man schon mal in GB ist, dann gehört natürlich ein Abstecher nach London dazu. Da zu dieser Zeit die Paralympischen Spiele stattfande, war es natürlich nur logisch, diese auch zu besichtigen und es war EINMALIG! Die Stimmung einfach bombastisch, man könnte es in der Tat mit dem Sommermärchen 2006 vergleichen. Besonders stolz bin ich auf meine Aufnahmen von der Tower Bridge, ich behaupte mal, dass man diese Brücke in dem Gewandt so schnell nicht mehr sieht.

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Nach London ging es dann in den Norden, nach Schottland. Schottland ist wirklich wunderschön und ich war dort sicherlich nicht zum letzten mal. Auch hier habe ich einige Abenteuer erlebt, die Queen gesehen, Geld auf der Straße gefunden, Whisky gekauft und vieles mehr. Aber ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.

Nach dieser Reise ging es dann erstmal tausende von Aufnahmen zu sichten und sortieren und letztenendes zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Mit der Bearbeitung bin ich mittlerweile auch fertig, nur uploaden muss ich diese Aufnahmen noch. Im Oktober ging es dann erstmals auf den Frankfurter Dom. Die Aussicht dort ist mal etwas ganz besonderes, nur leider braucht man da oben gar nicht auf die Idee zu kommen das Stativ aufzubauen. Es ist nämlich kaum möglich das zwei Personen dort oben aneinander vorbei kommen. Obwohl der Aufstieg mit den gefühlten zwei hundert Treppenstufen recht anstrengend ist, lohnt sich der Ausblick definitiv. Ich empfehle den Aufstieg also in jedem Fall und wer weiß wie lange diese Plattform noch geöffnet ist.

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Im November, pünktlich zur Geschenke-Einkaufs-Zeit hat mich ein Freund auf calvendo.de aufmerksam gemacht. Es bestand für mich die Möglichkeit einen Kalender zur erstellen, der dann auf amazon o.ä. Seiten erworben werden kann. Da ich eh vor hatte von meiner Schottland Reise einen Kalender zu erstellen, ergriff ich die Möglichkeit. Ich lud ein paar Bilder hoch, erstellte den Kalender und reichte diesen ein.

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Zum Jahresabschluss habe ich mir ein neues Objektiv zu Testzwecken gegönnt, das Sigma 35.1.4. Leider bin ich damit nicht zufrieden, sodass es zurück zum Händler geht. Das war nun, in wenigen Worten *g* mein Jahresrückblick 2012. Auch 2013 erwarten mich jede Menge Abenteuer, allen vorran meine Reise nach Island und vielleicht auch in die ein oder andere Gegend… bis dahin wünsche ich euch für 2013 alles Gute!

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