Juni und Juli 2016

Retrospektiv

Ich fasse mal die beiden Sommermonate Juni und Juli bewusst zusammen, da in dieser Zeit wirklich nicht viel passiert ist, Sommerloch eben. Immerhin war ich aber doch auf insgesamt drei kleineren Fototouren. Zwei mal bin ich zu Sonnenaufgang losgezogen um am Geroldsee Aufnahmen zu machen. Das frühe Aufstehen war zwar nicht ohne, aber ich habe gelernt, dass es sich lohnt öfter mal zu Sonnenaufgang raus zu gehen. Jedenfalls habe ich das nun öfter vor. Zum Einsatz kam auch mein neues 16-35 mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin, ein wunderbares Objektiv mit dem ich sicherlich lange Zeit meine Freude haben werde. Apropos Objektiv, ich besitze nun ein Tele Objektiv :) Ich habe ein erstklassiges Minolta 70-210 F4 ergattert, es ist wirklich in einem wahnsinns Zustand. Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt jemals zum Einsatz kam, ernsthaft. In der restlichen Zeit ist wirklich nicht viel passiert, denn zwischen Dienstreisen und einer kleineren Nasen-OP blieb nicht viel Zeit für andere Dinge blieb. Ich habe es aber immerhin geschafft, meine Ausbeute der Touren auf mein Portfolio zu laden.

» mein Portfolio wurde nun durch Bilder vom Geroldsee erweitert


Fotobuch des Monats

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Sebastiao Salgado. Genesis: Trade Edition
*

Salgados Opus Magnum
An die Ränder unserer Welt – ein monumentales Bildwerk über die letzten Paradiese der Erde
Anders als die Collector’s Edition, die als großformatiges Portfolio ohne strenge thematische Gliederung erscheint, zeigt die Trade Edition eine abweichende Auswahl an Bildern, geografisch geordnet in fünf Kapiteln: Im Süden des Planeten, Zufluchtsorte, Afrika, Nördliche Weiten, Amazonien und Panatal. Zwar wurden beide Bücher aus derselben Werkgruppe zusammengestellt, in ihrer Herangehensweise unterscheiden sie sich jedoch radikal voneinander. Aber natürlich sind beide Publikationen faszinierende Dokumente eines fotografischen Abenteuers, das es in diesen Dimensionen noch nie gegeben hat: Salgados Genesis-Projekt.

520 Seiten als gebundene Ausgabe, für 49,99 € vom TASCHEN Verlag


Aufgespürt

» wolltet ihr schon immer mal wissen, wie man Berge fotografiert? Hier gibt es einen Guide dazu

» Martin Heck zeigt sehr inspirierende Zeitraffer Aufnahmen

» Thomas macht nicht nur sehr schöne Bilder, sondern hat auch ein informatives Blog

» Bis Ende August könnt ihr noch bei der Blogparade von Florian Westermann (phototravellers.de) mitmachen

» Kilian Schönberger ist euch allen sicherlich ein Begriff, der Sender BR hat ein spannendes Interview mit ihm geführt


Inspiration

Ich muss ja gestehen, dass ich ein großer Fan davon bin, wenn im Himmel etwas geschieht. Gerade Aufnahmen mit dramatischen Wolken, Blitzen, o.ä. finde ich sehr faszinierend. Und wenn ich mal so überlege, hätte ich persönlich nicht gerade die Lust einen aufziehenden Sturm zu fotografieren. John Finney denkt da anders, aber seht einfach selbst.


Ausblick

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit meinen „Neuigkeiten“ und „Plänen“, aber fangen wir vielleicht chronologisch an. Wie oben geschrieben, habe ich seit einigen Tagen ein Tele-Objektiv und es gilt nun, dieses zu testen. Ich habe mich bewusst für diese konstengünstigere Alternative zum Sony 70-200 entschieden, weil ich erstmal sehen möchte, wie oft ein Tele bei mir zum Einsatz kommt und ob es sich lohnt doch mal irgendwann in ein Tele mit AF zu investieren. Ob ich dieses Objektiv dann mitte August mit nach Paris nehme, da bin ich unschlüssig, was denkt ihr? Ich freue mich ja auch schon wahnsinnig auf den Trip und bin so gespannt was mich erwartet und was ich an Aufnahmen mitbringen werde. Ich habe schon diverse Pläne, neben Fotos möchte ich auch Zeitraffer und Videos erstellen. Ja ich bin mal gespannt, ob sich das alles so realisieren lässt, wie ich mir das denke. Apropos Videos, kennt ihr Tutorials was das Aufnehmen von Videos angeht? Es geht mir nicht um die Bearbeitung, sondern viel mehr um das erstellen von Videos, worauf man vor Ort achten sollte usw.

* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision.

2 Kommentare
  1. Martin
    Martin says:

    „Genesis“ habe ich mir letztes Jahr zu Weihnachten schenken lassen, nachdem ich „Das Salz der Erde“ gesehen hatte. Wirklich ein schönes Buch und ein interessanter Fotograf.
    Mein 70-200 nehme ich auf Städtetrips mittlerweile nicht mehr mit. Anfangs hatte ich es dabei, aber kaum wirklich gebraucht. Aber das muss wohl jeder für sich mal ausprobieren.
    Und wegen Videofilmen könntest du dich z.B. mal im Youtube-Channel von Mike Suminski umsehen, der behandelt da ein Haufen Zeug von Grundlagen bis hin zu speziellem Equipment…

    Antworten
  2. Ulf
    Ulf says:

    Also das Sony 70-200 F4 habe ich hier. Ein super Objektiv und sehr scharf! In der Landschaftsfotografie mein treuer Begleiter. Für einen Städte-Tripp aber eher nicht geeignet. Zu einem doch etwas schwerer, zum anderen ist es eben ein 200er. Groß halt ;-) Da würde ich dir eh eine Standardbrennweite 28-70 oder 24-70 empfehlen, oder das 35er. Ich selbst war schon oft mit dem 55 F1.8 in Städten unterwegs, aber selbst bei diesem wünschte ich mir hin und wieder etwas mehr Weitwinkel…

    Antworten

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