Mein Foto aus 2012

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Vor einigen Tagen startete Ronny Ritschel auf seinem Blog die Suche nach dem Foto 2012, dem möchte ich mich gerne anschließen und möchte nun „mein Foto aus 2012“ vorstellen. Bei meiner Aufnahme handelt es sich um ein Bild, das während meines diesjährigen Urlaubs in Schottland entstanden ist. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern unter welchen Umständen dieses Bild entstanden ist. Es entstand während der Fahrt von Thurso in Richtung Skye. Es war an diesem Tag sehr stürmisch, nein, es war ziemlich stürmisch. Im Radio warnte man ständig vor heftigen Sturmböen. An diesem Tag spielte das Wetter sowieso verrückt, es regnete leicht, dann schien die Sonne, dann zog ein Gewitter über uns hinweg und dann sah man wieder einen strahlend blauen Himmel. Aber eines blieb, der Sturm, dieser war so heftig, dass man Schwierigkeiten hatte geradeaus zu laufen.

Nun während der Fahrt, sahen wir plötzlich rechts von uns eine kleine Lücke in den Felsen in denen man das Meer sehen konnte. Wir also aus dem Auto heraus, man konnte kaum die Türen öffnen, so viel Kraft musste man aufwenden. Durch das Wetter hatte ich trotz Kaputze bereits heftige Ohren- und Kopfschmerzen. Ursprünglich wollte ich nicht aus dem Auto heraus, aber immer wenn ich meine Kamera in der Hand halte, denke ich mir immer „Ach wenn ich schon mal hier bin, kann ich auch ein Bild machen“. So war es dann auch, ich schnappte mir einen Filter, den ich zuvor in London gekauft hatte und ging etwa 5 m aus dem Auto heraus um eine bessere Aussicht zu haben. Durch den Sturm konnte ich den Filter nicht mal mehr einsetzen und dann fiel mir der kostbare Filter sogar noch aus der Hand! Irgendwann hatte ich den Filter dann eingesetzt und ich schaute durch den Sucher um mein Motiv zu wählen, da merkte ich plötzlich, dass sich der Ausschnitt verändert und aus 70mm wurden dann 24mm. Der Filter bot dem Wind eine gute Angriffsfläche, um mein Zoom Objektiv einzufahren. Nach nur einer Aufnahme bin ich zurück ins Auto und habe erst im Hotel bemerkt, wie toll das Bild eigentlich ist. Natürlich habe ich mich sehr darüber geärgert, dass ich nicht gewartet habe, dass die Wellen so richtig gegen die Felsen prallen, aber ok, ich bin froh, dass dieses eine Bild wenigstens nicht verwackelt ist. Wie hat Ronny auf seinem Blog so schön geschrieben: „Die Interessantesten Fotos sind vielleicht gar nicht immer die schönsten oder besten, vielmehr ist es oft die Geschichte, die man mit diesem besonderen Foto verbindet.“ Dem kann ich zu zustimmen und hier nun mein Foto 2012:

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hiacynta

Blogger und Inhaber von hiacyntajelen.de

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