Sommerloch – Skandinavien?!

Nein, also Sommerloch würde ich es nicht bezeichnen, eher als kleine Sommerpause.
Nun es geht darum, dass es in den letzten Wochen ruhig um meine Webseite und das Blog hier war. Zum einen war da natürlich mein Skandinavien Urlaub und zum anderen, war da natürlich die stressige Zeit danach.

Aber fangen wir doch mal ganz von vorne an…

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Ich bin den August über knapp 9000 Kilometer quer durch Skandinavien gefahren, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen. Ich war an Skandinavien’s südlichstem Punkt und ich war an Skandinavien’s nördlichstem Punkt. Ich habe natürlich sehr viele unbeschreibliche Eindrücke gesammelt und werde dies nach und nach in einem kleinen Reisebericht darlegen. Die ersten Bilder aus Skandinavien habe ich hier schon hochgeladen und natürlich habe ich diesen Bildern eine eigene Rubrik gespendet. Insgesamt habe ich bereits knapp 50 Aufnahmen bearbeitet, hört sich viel an, aber wenn man mal überlegt, dass ich an die 9000 Aufnahmen erstellt habe, dann sind diese 50 Aufnahmen wirklich nur ein Bruchteil dessen was noch auf der Festplatte liegt.

Wie man auf den Bilder erkennen kann, habe ich mich an einem neuen Stil probiert. Mir ist dieses quadratische Format in Kombination mit schwarz/weiß, bereits schon vor längerem aufgefallen. Anfangs konnte ich damit leider gar nichts anfangen, ich dachte mir immer, „Hey wenn ich schon ein Bild mache, warum soll ich dann einen Teil davon verwerfen“. Gegen das schwarz/weiß hatte ich nichts einzuwenden, im Gegenteil, schwarz/weiß kann einem Bild manchmal das gewisse etwas geben.

Und genau dieses gewisse etwas ist es, was mir an meinen Bilder gefehlt hat. Natürlich sind die Bilder in der herkömmlichen Variante auch schön anzusehen, aber mir fehlt da so der künstlerische Aspekt, es erinnert mich von daher an gut gelungene Schnappschüsse. Aber das ist mir natürlich nicht gut genug und daher bin ich auf die Idee gekommen, diesen Stil doch einmal nachzumachen. Die Ergebnisse gefallen mir ziemlich gut und teilweise habe ich Bilder bearbeitet, von denen ich dachte, „Ach die kann ich eh in die Tonne schmeißen“.

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Mit dieser Situation musste ich oft umgehen. Natürlich habe ich am Abend sämtliche Bilder am Laptop betrachtet und musste tatsächlich oft feststellen, dass es vor Ort besser aussah als auf dem Bild. Es gab aber auch hin und wieder den umgekehrten Fall, vor Ort sah ich eine unspektakuläre, langweilige Landschaft. Aber zum Glück dachte ich mir immer, „ach wenn ich schon mal da bin, dann mache ich auch mal ein Bild“, die Bilder, die aus dieser Situation aus entstanden sind, sind immernoch die besten :)

Und so verhält es sich auch mit dem, (meinem neuen) Stil. Aus wirklich langweiligen Bilder, werden interessante Aufnahmen mit tollen Kontrasten. Es ist schon erstaunlich, was dieser Stil so zaubert. Natürlich werde ich nicht immer verwenden, für gewisse Bilder ist er einfach nur unbrauchbar. Aber um den letzten Rest aus dem Bild herauszukitzeln, eignet sich das Format sicherlich. Bei Gelegenheit, werde ich mir mal alte New York und Brüssel Bilder anschauen und wer weiß, vielleicht findet sich ja das ein oder andere Bild in diesem Format wieder. Ihr dürft gespannt sein.

Abschließend will ich noch kurz erwähnen, dass ich durch diese s/w Bearbeitung, einiges gelernt habe, worauf man achten und was man besser vermeiden sollte. Manch einer sieht sogar eine Steigerung/verbesserung in den Bildern, was mich natürlich sehr freut. Hier nun ein Portfolio eines herausragenden Künstlers, Hakan Strand, er lebt in Stockholm und in seiner Galerie befinden sich wirklich zahlreiche außergewöhnliche Aufnahmen aus Skandinavien. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen tollen Künstler auf facebook entdeckt habe und werde seine Aufnahmen und seine Entwicklung gerne weiterverfolgen.

1 Antwort
  1. Bernd
    Bernd says:

    Der kurze Bericht macht Lust auf mehr davon. Besonders in dem ersten Bild gefällt mir die Bearbeitung und auch der quadratische Ausschnitt. Bin gespannt auf die weiteren Bilder!

    Antworten

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