Test: Fotobuch von saal-digital

In letzter Zeit vielen mir im Netz des Öfteren Fotobücher auf, seien es Jahresrückblicke oder einfach nur Fotobücher über Reisen. Ich will ja auch IN sein und dachte mir, „Hey wie wäre es denn auch mit einem Fotobuch“. Passende Bilder dazu hatte ich, denn ich möchte schon lange meine Aufnahmen aus Norwegen in passender Art und Weise präsentieren. Die Idee und das Konzept stehen und die Bilder sind auch schon durchgesichtet und bearbeitet, es kann also losgehen. Über ein blog, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, wurde darauf aufmerksam, dass saal-digital.de derzeit Tester für Fotobücher sucht. Also schnell meine Bewerbung abgeschickt und schon trudelte der Gutschein bei mir ein.

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Um das Fotobuch zu erstellen gibt es zwei Varianten, zum einen kann man sich eine Software herunterladen oder aber man kann das fertige Design per Direktupload hochladen. Ich habe mich für die erste Variante entschieden und die Software auf meinem PC installiert.
Die Software hinterlässt einen guten Eindruck, es ist alles klar strukturiert und übersichtlich und nicht mit unnötigen Buttons vollgepflastert. Es ist in drei Teile gegliedert, im rechten Bereich wählt man seine Bilder aus, sehr schön finde ich die Markierung, so weiß man welches Bild bereits verwendet wurde. In der Mitte sieht man sein Fotobuch und rechts werden verschiedene Dinge dargestellt wie Hintergrund oder Layouts. Es gibt sehr viele verschiedene Layouts, was mir persönlich sehr gut gefällt. Natürlich sind einige Layouts dabei die nicht meinem Geschmack entsprechen, aber ich denke, da ist für jeden etwas dabei.

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Nachdem nun das Buch soweit fertig erstellt ist, kann man es bequem über die Software hochladen. Man sollte jedoch beachten, dass da einige MB/GB zusammen kommen können. Bei mir waren es knapp 230 MB, aber der upload ging recht fix und dank des Ladebalkens konnte ich den Zwischenstand genau verfolgen. Hochgeladen habe ich die Datei an einem Mittwochabend, Donnerstag war Feiertag und Freitag früh kam eine Nachricht, dass das Buch produziert wird. Am Nachmittag bekam ich die Nachricht, dass das Buch versendet wird und am Samstag habe ich das Buch doch tatsächlich in Händen halten können. Schneller geht es nun wirklich nicht! Es wird im Übrigen auch sehr gut und robust verpackt, sodass keiner auf die Idee kommt etwas zu knicken.

Bei meinem Buch habe ich mich für ein Hardcoverbuch entschieden. Die Größe beträgt 28×19 cm mit einem matten Cover und glänzenden Seiten. Das Buch besteht aus 86 Seiten und der Preis hierfür liegt bei 64,95€. Der Preis ist schon ordentlich, aber wer lange Spaß und Freude an etwas haben will, sollte das Geld schon investieren.

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Beim Auspacken dachte ich mir „Verdammt ist das dick, es sind doch nicht mal hundert Seiten“. Aber es wird schnell klar, dass es sich nicht um dünne Blätter handelt, sondern um etwas festeres, dickeres Papier. Es wird echtes Fujucolor Crystal Fotopapier verwendet. Ich muss zugeben, dass es mir anfangs nicht sonderlich gefallen hat, die Seiten waren mir einfach zu dick und ich hatte immer das Gefühl ein Kinderbuch in den Händen zu halten. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und sehe darin nur Vorteile. Zum einen ist das Buch schon durch so einige Hände gewandert und ich habe festgestellt, dass die Seiten noch immer aussehen wie neu und das liegt ganz klar an den dickeren Seiten. Gerade dünnere Seiten wirken nach einiger Zeit abgegriffen. Was auch äußerst positiv anzumerken ist, dass das Bild auf der Rückseite nicht durchscheint. Von daher habe ich mich an den look der dickeren Seiten gewöhnt und finde sie mittlerweile richtig toll.

Ebenfalls sehr positiv ist die LayFlat Bindung. In der Mitte des Buches, also am Buchfalz wird durch die spezielle Bindung, eine Wölbung verhindert. Das Ganze ist ziemlich praktisch, denn ein Bild kann somit ideal über zwei Seiten gedruckt werden. Auch wenn das Buch bereits zig male durchgeblättert wurde, sieht die Bindung aus wie neu, es franzt nichts aus o.ä.

Zu den Bildern ist anzumerken, dass mir bei einigen wenigen Aufnahmen ein wenig der Kontrast fehlt, es ist natürlich noch alles in bester Ordnung und zufriedenstellend, aber ich empfinde die Aufnahmen auf dem PC Bildschirm minimal kontrastreicher. Ich sollte diesbezüglich den Bildschirm wohl kalibieren. Ansonsten ist die Qualität wirklich sehr gut, die Bilder sind scharf, nicht verpixelt und sogar die Aufnahmen bei Gegenlicht sehen sehr gut aus.

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Insgesamt bin ich mit dem Produkt sehr zufrieden. Die Lieferzeit ist wirklich schneller als schnell, ich glaube in so kurzer Zeit hatte ich noch nie ein Fotobuch oder Druck in der Hand! Etwas schade finde ich das fehlende Vor- und Nachsatzblatt, aber da dies bereits einige Kollegen angemerkt haben, wird saal in Zukunft daran bestimmt etwas ändern.  Und wer saal ebenfalls testen will, dem empfehle ich in jedem Fall ein glänzendes Cover. Mein mattes Cover sieht schon etwas mitgenommen aus und von einigen Fingerabdrücken zugepflastert. Ein anderes Fotobuch ebenfalls mit matter Oberfläche, sieht da deutlich besser aus.
Und wer Interesse an einem Fotobuch hat, darf sich gerne mal bei saal-digital umschauen, es lohnt sich.

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klar strukturierte und übersichtliche Software

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schöner individueller Einband ohne lästiges Logo

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keine Pixel bei den kleinsten Details

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exakte Ausrichtung

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perfekte LayFlat Bindung

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sodass Bilder auch doppelseitig dargestellt werden können

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dank des glänzenden Fotopapiers sehen die Farben brilliant aus

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Details werden gut und scharf dargestellt

Einen sehr lesenswerten Artikel zu saal-digital gibt es auf Fotobuchberater.

Stichwörter: Fotobuch, Test, saal-digital, review, Erfahrungsbericht, Erfahrung, Hiacynta Jelen

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  1. […] einiger Zeit hatte ich bereits die Möglichkeit ein Fotobuch von saal-digital zu testen. Bei meinem damaligen Test war ich sehr zufrieden und da ich einige Aufnahmen/Projekte auf Lager habe und sich die […]

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