Test: Fotoleder-Buch von saal-digital

Vor einiger Zeit hatte ich bereits die Möglichkeit ein Fotobuch von saal-digital zu testen. Bei meinem damaligen Test war ich sehr zufrieden und da ich einige Aufnahmen/Projekte auf Lager habe und sich die Produktpalette von saal-digital doch etwas verändert hat, wird es an der Zeit den Service erneut zu testen.

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Schon immer wollte ich ein Fotobuch meiner Mystic Skyscraper Serie anfertigen und ich bin froh, dass saal-digital mich bei diesem Vorhaben unterstützt. Ich habe mich für ein Hardcover Buch entschieden – ein Fotobuch ist etwas ganz besonderes, etwas edles und daher muss es einfach Hardcover sein. Da meine Aufnahmen der Serie ein quadratisches Format haben, hatte ich die Möglichkeit zwischen 19×19 cm oder 28×28 cm. Ich habe mich für ersteres entschieden und als kleines Highlight habe ich mich für einen Saphirschwarzen Ledereinband entschieden. Ein Ledereinband – ich konnte einfach nicht widerstehen und ich freue mich schon riesig, dass endlich auspacken zu dürfen. Für 36 Seiten, ohne weiteren Schnick-Schnack liegt man bei knapp 45€ zzgl. Versandkosten, diese betragen 3,95€ und praktischerweise wird mit dhl geliefert.

Da ich beim letzten Review schon etwas zur Software geschrieben habe, lasse ich diesen Punkt weg, da sich die Software nicht geändert hat. Es ist noch immer sehr einfach zu bedienen und schnell ist das Fotobuch auch schon erstellt. Am Ende kann man sich noch einmal entscheiden, ob man mattes oder glänzendes Papier wünscht oder weitere Extras wie eine Geschenkbox. Das Format lässt sich später nicht anpassen, man sollte sich also schon vorher Gedanken machen und sich entscheiden. Aber klar das macht schon Sinn, denn es würde die komplette Formatierung sprengen. Nun denn, Donnerstag Nachmittag wurde das Buch übermittelt und wenige Minuten später bekommt man eine Auftragsnummer. Mit der Auftragsnummer und E-Mail Adresse kann man jederzeit den Auftragsstatus abfragen. Übrigens, Freitag früh ist das Fotobuch bereits in Produktion und am Mittwoch konnte ich das Buch schon auspacken.

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Zur Verpackung muss ich nicht viele Worte verlieren, ein Unternehmen wie saal-digital weiß ganz genau wie man ein Produkt sicher verpackt, dafür haben die einfach viel zu viel Erfahrung. Es gibt in dieser Hinsicht also kein Grund zu meckern, es ist alles ohne Beschädigungen bei mir angekommen. Beim Auspacken dachte ich mir dann wow, das Leder ist echt geil. Auch beim zweiten und dritten hinsehen, empfinde ich das Leder noch immer als richtig geil. Es sieht super edel aus und es kommt sicherlich bei jedem gut an. Gerade bei Hochzeitsfotografen ist das sicherlich ne coole Sache, wenn mir jemand ein Fotobuch schenken würde und es wäre aus Leder, da würde ich mich mal richtig drüber freuen. Falls ihr auch gerade ein Buch in Planung habt, schlagt zu und wählt Leder aus, ihr werdet es garantiert nicht bereuen und der Aufpreis lohnt sich definitiv.

Ich habe bereits ein Fotobuch bei saal-digital drucken lassen, mit einem matten Umschlag, da hat man leider super schnell Fingerabdrücke gesehen, beim Leder sieht man absolut nichts und selbst wenn es hundert Leute in den Händen haben, sieht es noch immer nicht abgegriffen aus. Ich bin eh ein Fan davon, den Einband nicht mit Fotos bedrucken zu lassen. Gerne halte ich den Einband in schlichtem schwarz und habe einfach nur den Titel auf dem Einband, also ganz klassisch. Auch hier habe ich es so gehandhabt, in einer schönen schnörkligen Schrift steht Mystic Skyscraper darauf und darunter – etwas kleiner, mein Name. Das Mystic Skyscraper sieht bombe aus, alles perfekt bedruckt. Der Druck von meinem Namen hätte aber etwas schöner dargestellt werden können…

Ich weiß nicht woran das liegt, wahrscheinlich aber aus einer Kombination aus allem. Die verwendete Schriftart hat dicke und dünnere Bereiche. Die dickeren Bereiche sind auch gut dargestellt aber die dünnen feinen Linien sieht man kaum. Es liegt wohl in der Tat daran, dass die gewählte Schriftart auch etwas kleiner ist, dadurch passt es wohl nicht so ganz mit dem Druck. Naja und drittens liegt es an dem Leder. Im inneren des Buches habe ich die identische Schriftart verwendet und hier passen alle Linien. Das ist vielleicht doch etwas schade, da man eben nicht alle Möglichkeiten hat und diese nicht voll ausreizen kann. Man muss sich bei der Beschriftung doch etwas einschränken und leider ist es im Vorfeld schwierig zu wissen, ob die Schrift nun im Resultat gut aussieht oder nicht. Am besten desto größer die Schrift desto besser das Resultat. Auch die Schrift im Buchrücken ist kaum zu erkennen und man hätte sie auch getrost weglassen können. Hoffentlicht versteht ihr mich nicht falsch, denn das Leder mit der großen Beschriftung sieht echt richtig super aus, aber beim Platzieren einer Beschriftung wäre ich vorsichtig. Bleibt hier dem Motto „desto größer desto besser“ treu. In meinem Beispiel habe ich übrigens die Schriftart Tangerine und Größe 58 verwendet.

Bei den inneren Seiten habe ich mich diesmal für mattes Papier entschieden und würde es wieder tun. Ich bin und bleibe einfach Fan von mattem Papier. Der Druck darauf sieht wirklich erste Sahne aus und es gibt nichts zu bemängeln. Sowohl die Fotos als auch der kleine Text sehen super aus. Hier kann man einfach nichts mehr verbessern. Insgesamt ein super Produkt und ich freue mich immer wieder, das Buch in den Händen zu halten. Besonders wegen dem Leder gibt es von mir eine absolute Empfehlung!

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ab einer gewissen Schriftgröße sind die Linien auf dem Leder schlecht zu erkennen

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im inneren Teil ist die Schrift perfekt dargestellt

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aber auch die Bilder in brillanter Qualität

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mit einer schönen Detailwiedergabe

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eben ein perfekter Druck auf Fotopapier

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mit perfekter Bindung

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Stichwörter: Saal-Digital, Fotodruck, Fotobuch, Erfahrungsbericht, Ledereinband, Testbericht, Hiacynta Jelen

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