Eigenen Fotokurs geben! Darauf solltest du achten


Wenn du ambitionierter Fotograf bist, werden im laufe der Zeit Personen auf dich zukommen und dich fragen, ob du dein Wissen nicht in einem Fotokurs weitergeben möchtest. Falls du dir noch unsicher bist und du nicht weißt worauf du dabei achten solltest, dann ist der nachfolgende Beitrag genau das richtige für dich. Ich habe einige Fotokurse gegeben und erstelle mir danach immer Notizen von Dingen die mir sehr gut gefallen haben und Dingen auf die ich mehr achten sollte. Nachfolgend möchte ich drei Punkte mit dir teilen und bin mir sicher, dass sie dir bei deinen Workshops weiterhelfen werden.

Wann bin ich bereit einen Fotokurs zu leiten?

Nun, diese Frage lässt sich pauschal schwer beantworten. In erster Linie solltest du natürlich über Erfahrung auf dem Gebiet verfügen. Wenn du erst kürzlich mit der Fotografie angefangen hast, wirst du sicherlich über noch nicht über so viel Expertise verfügen, um einen Fotokurs zu leiten. Bist du seit Jahren Portraitfotograf, versteht es sich auch von selbst, dass du in diesem Bereich auch deine Kurse anbietest. Es macht wenig Sinn, wenn du einen Architektur-Workshop planst, aber darin noch nicht viel Erfahrung hast.

Fragen Personen gezielt bei dir nach, ob du einen Fotokurs anbieten kannst, weißt du das du bereit bist einen Kurs durchzuführen. Natürlich kann man das nicht so an einem einzelnen Interessenten festmachen, deshalb empfehle ich dir, gezielt bei deiner Community nachzufragen. Erzähle deinen Followern von der Idee und Frage gezielt nach, wie sie dazu stehen. Hast du mehrere Interessenten, steht einem eigenen Fotokurs nichts im Weg.

Worauf sollte ich bei der Durchführung von einem Fotokurs achten?

Es gibt natürlich jede Menge Details auf die man achten sollte, nachfolgend habe ich dir mal die wichtigsten Punkte aufgelistet.

Auf eine gute Vorbereitung kommt es an!

Das hört sich auf den ersten Moment etwas banal an, aber umso intensiver du dich auf den Fotokurs vorbereitest desto besser. Plane den Tag komplett durch, von deiner Ankunft bis hin zur Verabschiedung der Teilnehmer. Es wird dir dabei helfen, den Tag besser zu strukturieren. Erstelle dir eine persönliche Agenda mit allen Punkten die du während des Kurses ansprechen möchtest. Notiere dir auch unbedingt die Zeiten, wie lange du diesem Thema widmen möchtest.

Enorm hilfreich ist es auch, wenn du dir die Örtlichkeiten/Locations o.ä. ein paar Tage vor dem Kurs ansiehst. Überprüfe ob soweit alles passt, denn schließlich möchtest weder du noch deine Teilnehmer am eigentlichen Kurstag überrascht werden. Natürlich ist mir bewusst, dass man sich schlecht die Location einige Tage zuvor anschauen kann, wenn man erst 400 km zur Location fahren muss. Hierzu kann ich dir den Rat geben, dass du einige Stunden vor Kursbeginn die Örtlichkeit ansiehst. Achte auch darauf, dass du im Zweifel auf Alternativen zurückgreifen kannst. Führst du einen Portrait Workshop durch, sorge dafür, dass ein zweites Model verfügbar ist. Nichts ist schlimmer als das ein Model absagt und du ohne Ersatz dastehst. Frage auch unbedingt einige Tage vor dem Kurs nochmal bei deinem Model oder Visagist nach, ob der Termin klappt usw.

Achte immer auf die Bedürfnisse deiner Teilnehmer!

Weiter oben habe ich beschrieben, dass du dir eine Agenda schreiben bzw. du den Tag durchstrukturieren solltest. Das ist auch ein sehr wichtiger Punkte, trotzdem solltest du darauf achten, dass du die Bedürfnisse bzw. den Wissensstand deiner Teilnehmer im Blick behältst. Hast du auf deiner Agenda stehen, dass du den Teilnehmern erklärst was es mit der Blende auf sich hat und alle Teilnehmer bereits wissen wie die Blende funktioniert und was man damit machen kann, so brauchst du es nicht mehr zu erklären. Es hilft also nichts, wenn du stur dein Programm durchziehst. Zu diesem Punkt ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, aber durch eine Kennenlernrunde oder Rückfragen, weiß man schnell, welcher Teilnehmer über welchen Wissensstand verfügt. Deine Teilnehmer möchten schließlich von dir lernen, daher Berücksichtige stets ihren Wissensstand.

Um deine Fotokurse besser zu gestalten, brauchst du Feedback

Kein Fotokurs ist perfekt, aber du kannst zukünftige Kurse perfekt machen in dem du deine Teilnehmer um ihre Meinung fragst. Nach bzw. schon während einem Fotokurs wirst du sicherlich ganz viele Gedanken haben. Es wird Dinge geben, die positiv waren und es wird auch Dinge geben, die negativ waren. Punkte die du als negativ empfunden hast, müssen deine Teilnehmer noch lange nicht als negativ empfunden haben. Sei offen und ehrlich mit deinen Teilnehmer und erzähle ihnen von deinen positiven und negativen Eindrücken und frage nach, wie deren Meinung dazu ist. Feedback deiner Teilnehmer ist enorm wichtig für die Gestaltung deiner künftigen Fotokurse, also nutze die Chance!

Hast du schon mal Fotokurse gegeben? Was waren deine “Learnings”?

Hast du Fragen, Anregungen zu meinem Podcast, dann schreib mir

podcast@hiacyntajelen.de

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