Immobilienfotografie – Worauf sollte man beim fotografieren von Immobilien achten?

Immobilienfotografie – Darauf solltest du achten!

Neulich durfte ich ein paar Ferienhäuser fotografieren und möchte dir einige Tipps geben, worauf du achten solltest wenn du mal Immobilien fotografierst. Denn mit nur ein paar Kleinigkeiten auf die man achten sollte, werden aus durchschnittlichen Bildern sehr gute Bilder.

Nutze ein Stativ

Ein Stativ ist in der Immobilien bzw. Interieurfotografie, neben der Kamera natürlich, das wichtigste Werkzeug. Es ist unbedingt empfehlenswert ein Stativ zu nutzen und ich bin der absoluten Überzeugung, dass man ohne ein Stativ keine professionellen Aufnahmen erstellen kann. Mit einem Stativ hat man nur Vorteile:

  • verwacklungsfreie Aufnahmen
  • unterbelichtete Aufnahmen werden vermieden, da längere Verschlusszeiten möglich
  • professionelle HDR Aufnahmen sind möglich
  • man nimmt sich bei der Bildgestaltung mehr Zeit

Natürlich musst du nicht direkt ein sehr teures Carbon Stativ besitzen, es gibt durchaus sehr günstige und auch gute Stative für unter 100€ und angesichts der dadurch entstehenden Vorteile, sollte man das Geld definitiv investieren.

Nutze hin und wieder den Zoom

Denkt man als Fotograf daran Räume zu fotografieren, denkt man automatisch an ein Weitwinkelobjektiv, da man natürlich viel vom Raum darstellen möchte. Das ist so natürlich auch vollkommen korrekt, aber hin und wieder ist es auch empfehlenswert ein leichtes Teleobjektiv zu nutzen oder ins Bild zu zoomen. In jeder Immobilie sei es in einem Ferienhaus oder in einer sonstigen Immobilie, gibt es besondere Details die man durchaus hervorheben kann, zum Beispiel verchromte Wasserhähne o.ä. Besonders Ferienhäuser sind sehr oft liebevoll eingerichtet und bieten eine ganze fülle an Details die man fotografieren kann.

Fotografiere zur richtigen Tageszeit

Auch in der Immobilienfotografie spielt das richtige Licht natürlich eine wesentliche Rolle. Idealerweise fotografiert man eine Immobilie bei einer Wolkendecke, denn so hat man keine Sonnenstrahlen und unschöne Schatten. Zur Mittagszeit ist es nicht empfehlenswert zu fotografieren, da die Sonne doch sehr grell ist und eine Seite des Raums womöglich im Schatten liegt und die andere Seite in der Sonne. Viel besser ist es daher am Vormittag oder späten Nachmittag zu fotografieren.

Auch wenn es sehr viele Immobilienfotografen bevorzugen, aber ich bin überhaupt kein Freund von eingeschalteten Lampen. Die Problematik hierbei ist, dass man dadurch Mischlicht hat, also sowohl künstliches Licht der Lampen als auch natürliches Licht der Sonne. Wie stellst du da nun den Weißabgleich ein? Durch das Mischlicht wirst du unheimliche Schwierigkeiten haben den richtigen Weißabgleich zu finden und wirst womöglich unschöne Farbverläufe in den Wänden oder an der Decke haben.

Daher ein kleiner Tipp: Ist der Raum sehr hell, dann schalte die Lampen ein, denn dann ist das natürliche Licht stärker als das künstliche Licht und das künstliche Licht geht einfach unter. Ist der Raum aber sehr dunkel, dann schalte die Lampen aus und belichte einfach länger. So umgehst du die Problematik mit dem unterschiedlichen Weißabgleich. Falls du ganz sicher gehen willst, nutze eine Graukarte.

Nun bist du dran!
Hast du schonmal Räume fotografiert? Welche Tipps haben dir geholfen?


Hast du Fragen, Anregungen zu meinem Podcast, dann schreib mir

podcast@hiacyntajelen.de

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