Island Tag 3 – Vik

Leider gibt es meinen Bericht von gestern mit ein wenig Verspätung. Der Grund ist, dass ich gestern Nacht nach einem langen Tag erst gegen 2h nach Hause gekommen bin und einfach keine Lust mehr hatte etwas zu schreiben und Bilder zu sichten.

Die Tour gestern führte mich in Richtung Vik, sprich in den Osten von Island. Kurz nachdem ich Reykjavik verlassen habe war ich bereits in den Bergen, diese waren vom Schnee bedeckt und da die Luft ziemlich klar und kalt war (etwa -2°C) sah das ganze wirklich toll aus. Nach ein paar Aufnahmen ging es dann wieder weiter und ich habe die Berge passiert und war dann an der Tankstelle. Nach einem kurzen Einkaufsbummel im örtlichen Supermarkt ging es dann auch weiter in die Stadt Selfoss. Von dort aus ging es entlang der Ringstraße  weiter nach Vik. Der Weg war wirklich ewig, die Fahrt hat sich gezogen ohne Ende, zumal die Straße auch so gebaut ist, dass man den Gegenverkehr schon 20 Kilometer vorher sieht. Das bedeutet, dank der endlos geraden Straßen merkt man gar nicht, dass man sich bewegt.

Gut das dann endlich mal eine Sehenswürdigkeit kam, ein Wasserfall, der der Seljalandsfoss, dieser liegt am Gletscher des Eyjafjallajökull. Ja genau der Vulkan mit dem Namen den man nicht aussprechen kann, aber mittlerweile kann ich den Namen aussprechen. Dank des Windes konnte man nicht all zu sehr an den Wasserfall, denn man wurde nass, wirklich nass und das wollte ich mir und meiner Ausrüstung ersparen, zumal ich eh schon mit Halsschmerzen zu kämpfen habe. Das besondere an dem Wasserfalls ist zudem, dass man hinter ihm durchgehen kann. Dahinter war es auch recht trocken, aber was bringt es, wenn man erst mal durchs nasse hindurch muss.

Wenn man die Ringstraße weiter fährt, kommt man automatisch zum nächsten Wasserfall, dem Skogafoss. Auch hier war es sehr nass, ich saß im Auto, hundert Meter vom Wasserfalls entfernt und trotzdem war das Auto nass, Danke lieber Wind. Für das Aussteigen hatte ich somit wenig Lust, daher ging es nach einer kurzen Essenspause im Auto auch direkt weiter in Richtung Vik.

Die Fahrt war auch hier wieder sehr unspektakulär, aber ich habe trotzdem hin und wieder mal angehalten um ein paar Aufnahmen zu machen. Kurz vor Vik konnte man einen Berg hinauf fahren, dort gab es dann links und rechts einen tollen Blick auf die Küste mit dem schwarzen Strand. Dort oben wehte der Wind, sodass man sich kaum auf den Beinen halten konnte.

nach ein paar Aufnahmen ging es die restlichen Kilometer weiter nach Vik, dort konnte man dann auch mal an den Strand. Auf dem Parkplatz standen zwei etwas größere Busse mit Fotografen. Die eine erkannte ich sogar wieder, diese hatte ich zuvor am Geysir schon gesehen. Da es mir aber zu doof war mit anderen Fotografen zu fotografieren, bin ich an die andere Seite gefahren. Dort habe ich dann endlich einige Aufnahmen machen können. Nachdem es stockduster wurde und man nichts mehr sehen konnte – der schwarze Strand macht es auch nicht gerade besser, ging es zurück ans Auto und erstmal musste der Weg zurück gefunden werden. Dummerweise lag meine Kameratasche samt Stirnlampe im Auto – Halleluja. Endlich am Auto angekommen, musste dann noch der Weg vom Strand auf die Hauptstraße gefunden werden. Ein falsches Abbiegen würde sich fatal auswirken, ein Auto vor uns ist falsch abgebogen und hat sich prompt am Strand festgefahren.

Es ging dann auch endlich zurück nach Reykjavik. Den ganzen Tag war es übrigens bewölkt, obwohl der Wetterbericht klaren Himmel vorhergesagt hat. Wie man merkt, hat der Wetterbericht in Island ebenso wenig Ahnung vom Wetter, also in Deutschland. Kurz vor Selfoss sah man aber plötzlich Sterne und dann auch sogar wieder Polarlichter. Mein Plan war es, zum dem Standort zu fahren den ich am Tag vorher schon ausgekundschaftet hatte. gesagt getan…Dort standen dann drei große Reisebusse und einige kleinere PKW’s, es wimmelte vor lauter Touristen, Fotografen und sonstigen Menschen. Alle wollten nur eins, Polarlichter einfangen. Jeder stand sich im Weg, keine wußte wo er entlang laufen sollte, jeder wurde vom Licht des anderen geblendet. Welch ein Stress, da habe ich es lieber, wenn ich alleine irgendwo stehe ohne andere. Da die Nacht aber mit -7°C bitterkalt war und noch dazu ein Wind wehte, blieb es nur bei paar Aufnahmen und es ging endlich heim ins Appartement.

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…eisige Kälte…

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…fahrt ins Skigebiet…

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…ist die Luft einmal klar sind auch die Berge zu sehen…

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…irgendwo im nirgendwo…

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…da verstekt sich der Eyjafjallajökull…

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…auch das Auto muss als Motiv immer wieder herhalten…

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…Seljalandsfoss, ganz nah und doch zu fern…

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…isländisches Bergland…

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…schwarzer Strand aus Lava…

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…Leuchtturm…

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…nach fünf Minuten warten endlich im Kasten…

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…Polarlicht…

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