Graufilter als Steckfilter oder Schraubfilter

Graufilter als Steck- oder Schraubfilter? Hier gibt es den großen Vergleich und alle Infos dazu

Welche Graufilter Systeme gibt es und was sind die Vor- und Nachteile?

Vor dem Kauf eines Graufilter wird man zwangsläufig vor der Entscheidung stehen, in welches System man investieren soll. Lieber Schraubfilter oder doch lieber Steckfilter? Da ein späterer Umstieg evtl. etwas kostspielig sein kann, macht es durchaus Sinn, wenn man sich direkt zu Beginn für das passende System entscheidet.

Es macht im Vorfeld also wenig Sinn, sich mit Herstellern auseinander zu setzen, viel wichtiger ist die Frage: Schraubfilter oder Steckfilter?

Da die Handhabung beider Systeme ebenfalls etwas unterschiedlich ist und auch die Anschaffungskosten sehr große Differenzen aufweisen ist es ratsam, sich vor dem Kauf gut zu informieren.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Nachfolgend möchte ich dir einen kurzen Überblick geben,  zwischen diesen beiden Filtersystemen. Bitte beachte, dass nur die wichtigsten Punkte hier aufgelistet sind, es gibt natürlich noch einige weitere Vor- und Nachteile.

SteckfilterSchraubfilter
+ sehr einfache Handhabung+ kostengünstige Anschaffung
+ langfristig kostengünstig+ Licht kann nicht eindringen
+ System bleibt gleich, egal welches Objektiv+ einfache und schnelle Installation
– etwas zeitaufwendige Installation– begrenzt auf ein Objektivdurchmesser
– Licht kann eindringen– umständliche Handhabung (an- und Abschrauben)

Wie du an Hand dieser Tabelle sehen kannst, des einen Vorteil ist des anderen Nachteil!

Im großen und ganzen spielen der Anschaffungspreis und die Handhabung ein sehr große und wichtige Rolle. Möchtest du einen Filter, der einfach und schnell zu bedienen ist, dann ist der Steckfilter perfekt. Möchtest du erstmal einen Graufilter ausprobieren, dann ist der Schraubfilter definitiv die bessere Variante.

Welche Hersteller sind empfehlenswert?

Empfehlenswert sind Graufilter von Haida* nämlich sowohl die Schraub- als auch die Steckfilter.

Einen ND 3.0 Schraufilter* von Haida gibt es bereits für günstige 30€.

Etwas tiefer in die Tasche greifen, muss man bei Steckfilter, hierzu benötigt man zunächst einen Filterhalter*, einen Adapterring*, sowie einen Steckfilter*

Das Fazit

Ich persönlich nutze die Steckfilter Variante, da ich damit einfach flexibler und doch deutlich schneller unterwegs bin, als mit den Schraubfiltern. Falls du noch immer unsicher bist, dann schaue dir das oben aufgeführte Video an. Es wird dich bei deiner Entscheidung unterstützen und wird dir einen guten Überblick geben, in welches System du investieren solltest.

 

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5 Kommentare
  1. Frank Datko
    Frank Datko says:

    Wie in Deinem Beitrag zur Ausrüstung für die Landschaftsfotografie schon beschrieben, sollte sich jeder Einsteiger mit dieser Thematik intensiv beschäftigen und nicht vordergründig auf den Preis schielen. Spätestens seit der Objektivreihe auf krolop-gerst.com (hier wäre das Folge 23/32) weiß ich, worauf ich bei Schraubfiltern zu achten habe.
    Zum manuellen Fokussieren kann man bei im Live-View entsprechend voreingestellter Belichtungszeit beide Filtersysteme am Objektiv belassen.

    Antworten
    • hiacynta
      hiacynta says:

      Hallo Frank,
      ich habe oft festgestellt, dass man beispielsweise zur blauen Stunde und einem ND 3.0 fast keine Chance mehr hat, etwas durch den Sucher/Liveview zu sehen. Ganz oft verwende ich den ND 3.0 und ND 1.8 ist Kombination, auch da wird es irgendwann schwierig etwas zu erkennen.

      Antworten
      • Frank Datko
        Frank Datko says:

        Für Schraubfilter gibt es da von Manfrotto eine Magnet-Lösung (Xume). Da fällt das lästige Schrauben und damit Verstellen der Kamera weg. Für Rechteckfilter habe ich dazu noch nichts gelesen. Ja okay, zur blauen Stunde fehlt dann doch das Licht, um auch im Live-View etwas zu sehen.

        Antworten
  2. Jürgen
    Jürgen says:

    Hallo Hiacynta,
    auf der Suche nach einer Entscheidungshilfe, ob Stck oder Schraubfilter, bin ich hier gelandet und habe mir u.a. auch das Video angesehen. Eine Frage habe ich noch.
    Du sagst, dass man bei Perspektivwechsel o.a. Nur den Filter abmachen und später wieder drauf stecken musst. Aber da kannst du doch auch den Focuspunkt verdrehen.Oder?
    LG Jürgen

    Antworten

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